TV-Moderator Cherno Jobatey führte Cherno. Die RBB-Talkshow zum Erfolg

 

Zopf, Turnschuhe, Bankeranzug und ein strahlend breites Lächeln – so wurde er bekannt: Fernsehmoderator Cherno Jobatey. Morgens verkündet er seit langem die Weltlage aus der kleinen Kiste im ZDF-Morgenmagazin meist über Politik redend, etwa mit Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Außenminister Frank-Walter Steinmeier, aber auch mit Künstlern wie Kent Nagano oder Heino Ferch

Geboren im behüteten Mauer-Berlin, wurde Cherno Jobatey stark geprägt von einem DAAD-Stipendium in Los Angeles. Im sonnigen Kalifornien studierte Jobatey nicht nur Politik und Musik, sondern machte sich die kalifornische Lebensart zu eigen: Hart arbeiten, entspannt leben und das alles in Turnschuhen.

Zurück in Berlin fand er auf Umwegen und finanziert durch Bandauftritte und DJ-Jobs zum Journalismus: taz, BILD, Tagesspiegel, Zeit, Spiegel, Welt, Cosmopolitan, Berliner Kurier, Wirtschaftswoche, RIAS Radio und irgendwann als Fotokopierer beim SFB. So begann er beim Fernsehen. Nach Lehrjahren als Lokalreporter und Filmautor für Magazine wie etwa „ZAK“, irgendwann sogar mal  Wetterman vor der Kamera. Später moderierte er sogar Regionalnachrichten. Cherno quizzte bundesweit in der ARD mit „Kopfball“. Dann begann der morgendliche Quotenlangzeithit „ZDF-Morgenmagazin“. Zwischendurch einige Ausflüge in die Unterhaltung: „Memory“, „Leute Heute“ und natürlich fünf Jahre lang der ARD-Klassiker „Verstehen Sie Spaß?“.

Immer mehr rühmen Cherno Jobatey’s rein politische Seite: Das meint seine analytische Presseschau JobateyJournal, wie auch seinen Bühnen-Vortrag, also seine Auftritte als Referent, als Redner, etwa eim Wissensforum Süddeutsche Zeitung.

Durch einen glücklichen Zufall kam Cherno Jobatey zu einer Talkshow. "Cherno. Die RBB-Talkshow", in der es beispielsweise als Guido Westerwelle mal nicht antworten wollte, auch schon mal „zur Sache“ ging, wurde eine der erfolgreichsten Sendungen in der Hauptstadt-Region seit Einführung des Privatfernsehens.
Der Moderator hat niemals vergessen, wo er herkam. Sozialhilfe war in seiner Kindheit kein Fremdwort. Er engagiert sich vielfältig bei Charity und unterstützt, wie und wo er kann. Beispielsweise bei UNICEF, SOS-Kinderdorf, Stiftung Lesen, DMSG und WIZO. Sogar in der vornehmen New Yorker Upper East Side sammelte Cherno Jobatey schon Geld für einen guten Zweck.